Den Meister anfangs geärgert

Beim letzten Spiel dieser Saison gegen den neuen Meister gab es zwar eine 1:7 Niederlage, aber etwas anderes war viel wichtiger.

Aber eins nach dem anderen. Schon vor Spielbeginn fühlte man sich wie auf des Gegners Platz, da unsere Tribüne fast in grün gefärbt war. Die Gäste reisten sogar mit Bussen an, um ihre Mannschaft zu unterstützen.

Unsere Mannschaft brachte es gerade einmal auf 11 Spieler, so dass man spielen konnte. Fehlende Spieler, verletze Spieler und Spieler, die der bisherige Trainer mitnehmen will, machten den Einsatz von Spielern der zweiten Mannschaft nötig. Dieses bunte Gemisch machte ein ordentliches Spiel, auch wenn das Ergebnis eindeutig war. Es wurde gekämpft, es wurde nie aufgegeben, es wurde fair gespielt. Und das war für mich das eingangs erwähnte wichtige.

Begonnen hatte das Spiel mit Sonnenschein und einem Paukenschlag in der ersten Minute. Elfmeter für Eschringen und 1:0. Damit hatte natürlich niemand gerechnet und Friedrichsthal agierte erst einmal sehr nervös. Bereits nach 10 Minuten musste der TuS allerdings mit der Verteidigung beginnen und Friedrichsthal kam besser ins Spiel. Am Torwart der zweiten Mannschaft lag es allerdings nicht, dass zügig nacheinander 5 Tore fielen.

Mit Abpfiff der ersten Halbzeit setzte heftiger Regen und Wind ein. Unser Stammtorwart begann erst auf dem Platz, nach einer gelben Karte in der ersten Hälfte wurde er sicherhaltshalber ins Tor gestellt, wo er noch 2 Treffer hinnehmen musste. Mit der Einwechselung von Assiri Nassirou Karim kam aber etwas Schwung in den Angriff. Er brachte mit Abdou-Bassitou Nekere die Abwehr von Friedrichsthal mehrfach in höchste Not. Ein oder zwei Treffer hätten wir verdient gehabt.

Am Ende stand aber ein ungefährdeter Sieg des neuen Meisters, zu Spielende hörte der Regen auf und bei mehreren Glas Bier in der Sonne konnte man feiern. Herzlichen Glückwunsch an de SC Friedrichsthal.

Für Eschringen geht eine schwierige Saison zu Ende, gute Vorstellungen in der Hinrunde, viele Probleme in der Rückrunde. Man ist durch, hat die Klasse halten können und 2022/23 wird alles bestimmt wieder besser.

Schreibe einen Kommentar